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AudioControl Director M4800

AudioControl
Director Serie
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AudioControl Director M4800

Der AudioControl Director M4800 ist ein Matrix-Verstärker mit acht Kanälen für vier Zonen. Der Hersteller sitzt im Nordwesten der USA und besteht seit 1977. Der M4800 passt zu Anlagen mit unsichtbaren Lautsprechern, die überspachtelt in Wand und Decke sitzen. Solche Lautsprecher sind passiv, also braucht jeder Raum Leistung aus dem Technikschrank. Jeder Kanal gibt 100 Watt an 8 Ohm und 200 Watt an 4 Ohm ab. Gebrückt liefern zwei Kanäle 400 Watt mono, etwa für einen passiven Subwoofer. Eine Audio-Matrix verteilt vier analoge und vier digitale Eingänge auf die Zonen. Für jeden Kanal gibt es einen DSP mit achtbandiger parametrischer Klangregelung. So lässt sich jeder Raum getrennt abstimmen, auch wenn überall dieselben Lautsprecher sitzen. Über Ethernet und RS-232 lässt sich der Verstärker in Steuerungen von Crestron, Savant, RTI oder Control4 einbinden. Er braucht nur eine Höheneinheit und wiegt 6,7 Kilogramm. Ein eingebauter Wandler bereitet digitale Quellen auf.

Technische Daten
BauartMatrix-Verstärker, 8 Kanäle / 4 Zonen, mit DSP (Director Series)
Belastbarkeit8 × 100 W an 8 Ω / 200 W an 4 Ω · 400 W mono gebrückt
Impedanz8 Ω / 4 Ω
Abmessungen432 × 44,5 × 394 mm (B × H × T, 1 HE)
Gewicht6,7 kg
Besonderheiten4 Zonen / 8 Kanäle in 1 HE; DSP mit 8-Band-Parametrik je Kanal; Audio-Matrix (4 analog + 4 digital); DAC; Ethernet/RS-232, Smart-Home (Crestron, Savant, RTI, Control4); ausgezeichnet CES 2017
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
AudioControl Director M4800
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Director Serie
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Ausführliche Beschreibung
Vier Zonen für Räume mit unsichtbaren Lautsprechern

Unsichtbare Lautsprecher verschwinden unter Spachtel und Farbe, sichtbar bleibt nur die glatte Wand. Sie haben keine eigene Elektronik, ihre Leistung kommt über Leitungen aus dem Technikschrank. Der Director M4800 übernimmt diese Aufgabe für vier Zonen. Jede Zone erhält zwei Kanäle, also ein Stereopaar. Typisch sind Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer. Bei offenen Grundrissen kann eine Zone auch zwei ineinander übergehende Bereiche umfassen, etwa Küche und Essplatz. In einer Wohnung oder einem kleineren Haus deckt das die Räume ab, in denen am häufigsten Musik läuft. In jedem dieser Räume kann eine andere Quelle in eigener Lautstärke laufen. Mit 100 Watt an 8 Ohm oder 200 Watt an 4 Ohm hat jeder Kanal ordentlich Reserve für die Paneele eines Raumes. Werden zwei Kanäle gebrückt, entsteht ein Monoausgang mit 400 Watt. Das eignet sich zum Beispiel für einen passiven Subwoofer. Ob ein bestimmtes Bassmodell an diesen Verstärker gehört, sagt das Datenblatt des Lautsprechers. Ihr Fachbetrieb prüft das vor dem Kauf. Der M4800 gehört zur Director Series, in der Matrix, Klangprozessor und Endstufen in einem Gehäuse stecken. Für Häuser mit mehr Zonen bietet die Serie auch größere Modelle an. Der M4800 bleibt die kompakte Lösung, wenn vier Räume genügen.

Eine Matrix für alle Quellen

Hinter dem Wort Matrix steckt eine einfache Idee: Jede Quelle kann in jede Zone geschickt werden. Der M4800 hat dafür vier analoge und vier digitale Eingänge. Auf diese Weise stehen bis zu acht Zuspieler auf einmal bereit. Ein Streamer, ein Fernseher, ein CD-Spieler oder ein Mehrraumsystem lassen sich gleichzeitig anschließen. Digitale Eingänge nehmen etwa den Ton eines Fernsehers auf, ohne Umweg über eine analoge Verbindung. Für ältere Zuspieler wie einen Plattenspieler mit Vorverstärker bleiben die analogen Anschlüsse. Im Wohnzimmer läuft der Ton zum Film, in der Küche eine Playlist und im Bad Radio. Ebenso kann dieselbe Musik durch alle vier Räume ziehen, etwa wenn Gäste da sind. Digitale Signale wandelt ein eingebauter Digital-Analog-Wandler, bevor sie verstärkt werden. Welche Quelle gerade wo spielt, legen Sie über die Haussteuerung oder eine App des Steuerungssystems fest. Der Verstärker selbst steht dabei unbemerkt im Technikschrank. Für Sie zählt am Ende nur, dass Musik aus der Wand kommt, ohne dass ein Gerät im Raum steht. Gerade bei unsichtbaren Lautsprechern passt das gut zusammen. Weder Lautsprecher noch Verstärker sind im Wohnraum zu sehen, nur ein Bedienfeld oder das Smartphone bleibt.

Acht Bänder Klangregelung je Kanal

Lautsprecher hinter Putz klingen je nach Raum unterschiedlich. Ein Bad mit Fliesen wirft viel Schall zurück, ein Schlafzimmer mit Teppich und Vorhängen dämpft ihn. Der M4800 hat deshalb für jeden Kanal einen eigenen digitalen Signalprozessor. Er bietet eine parametrische Klangregelung mit acht Bändern. Bei jedem Band lassen sich Frequenz, Breite und Stärke der Anhebung oder Absenkung frei wählen. Parametrisch heißt also, dass die Bänder nicht fest liegen, sondern dorthin wandern, wo der Raum Probleme macht. Das geht deutlich feiner als ein einfacher Regler für Bass und Höhen. So kann Ihr Fachbetrieb einzelne Bereiche gezielt korrigieren, statt den ganzen Klang zu verbiegen. Ein dröhnender Bass im kleinen Bad lässt sich zähmen, ein zu dumpfer Klang im Wohnzimmer aufhellen. Die Werte bleiben gespeichert und gelten für jede Quelle, die in diesem Raum spielt. Wer später umräumt oder neue Möbel bekommt, kann die Einstellung anpassen lassen. Das geschieht über den Netzwerkanschluss des Verstärkers. Für Sie bleibt davon nur das Ergebnis: ein stimmiger Klang in jedem Raum, obwohl man die Lautsprecher nicht sieht.

Steuerung und Einbau

Über Ethernet und RS-232 spricht der M4800 mit Steuerungssystemen. Genannt werden Crestron, Savant, RTI und Control4. Damit lässt sich die Musik zusammen mit Licht, Jalousien oder Heizung bedienen. Ihr Fachbetrieb richtet die Verbindung ein und legt fest, welche Taste welche Zone steuert. Auf Wunsch startet eine Szene morgens leise Musik im Bad, während der Rest des Hauses still bleibt. Der Verstärker belegt im Rack nur eine Höheneinheit. Er misst 432 mal 44,5 mal 394 Millimeter und wiegt 6,7 Kilogramm. Die geringe Bauhöhe erlaubt den Einbau auch dort, wo im Rack nur wenig Platz frei ist. Damit bleibt im Technikschrank Platz für Streamer, Netzwerktechnik oder ein zweites Modell. Für die Abwärme sollte der Schrank gut belüftet sein. Wichtig ist die Vorbereitung im Rohbau. Zu jedem Raum mit unsichtbaren Lautsprechern führt eine eigene Lautsprecherleitung bis zum Technikschrank. Ein Netzwerkkabel zum Verstärker gehört ebenfalls in die Planung. Auch der Weg zur Haussteuerung sollte feststehen, bevor die Wände geschlossen werden. Nach dem Verputzen ist ein Nachrüsten kaum noch möglich. Notieren Sie, welcher Kanal welchen Raum versorgt, das spart später Zeit.