Produktbrief Textfassung Zurück zum Produkt

AudioControl Director M6800

AudioControl
Director Serie
E
1/2
AudioControl Director M6800

Der AudioControl Director M6800 ist ein Matrix-Verstärker für acht Zonen mit insgesamt sechzehn Kanälen. Hergestellt wird er im Nordwesten der USA von einem Unternehmen, das seit 1977 besteht. Der M6800 versorgt unsichtbare Lautsprecher, die überspachtelt und gestrichen in Wand und Decke sitzen. Da diese passiv arbeiten, kommt ihre Leistung aus dem Technikschrank. An 8 Ohm gibt jeder Kanal 100 Watt ab, an 4 Ohm sind es 200 Watt. Zwei Kanäle lassen sich zu einem Monoausgang mit 400 Watt brücken. Für jeden Kanal steht ein DSP mit parametrischer Klangregelung in acht Bändern bereit. Die Audio-Matrix verteilt acht analoge und zwei digitale Eingänge auf die Zonen, ein Wandler bereitet die digitalen Signale auf. Über Loop-Ausgänge gibt er die Quellen an ein weiteres Gerät weiter. Per Ethernet und RS-232 bindet sich der Verstärker in eine Haussteuerung ein. Er belegt zwei Höheneinheiten, wiegt 9,5 Kilogramm und ist in Silber oder Schwarz erhältlich.

Technische Daten
BauartMatrix-Verstärker, 16 Kanäle / 8 Zonen, mit DSP (Director Series)
Belastbarkeit16 × 100 W an 8 Ω / 200 W an 4 Ω · 400 W mono gebrückt
Impedanz8 Ω / 4 Ω
Abmessungen432 × 89 × 394 mm (2 HE)
Gewicht9,5 kg
Besonderheiten8 Zonen / 16 Kanäle; DSP mit 8-Band-Parametrik je Kanal; Audio-Matrix (8 analog + 2 digital), DAC, Loop-Ausgänge; Ethernet/RS-232, Smart-Home; Silber oder Schwarz
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
AudioControl Director M6800
AudioControl
Director Serie
E
2/2
Ausführliche Beschreibung
Acht Zonen für das ganze Haus

In einem Haus mit unsichtbaren Lautsprechern bekommt oft fast jeder Raum Musik. Die Lautsprecher sitzen verborgen unter Spachtel und Farbe und sind passiv. Jeder Raum braucht deshalb einen eigenen Verstärkerkanal im Technikschrank. Der Director M6800 stellt dafür sechzehn Kanäle bereit, die sich zu acht Zonen mit je einem Stereopaar ordnen. Das genügt für Wohnzimmer, Küche, Esszimmer, Bad, Schlafzimmer, Gästezimmer, Arbeitszimmer und Flur. Statt des Gästezimmers kann auch ein Hobbyraum im Keller eine der Zonen bekommen. Jede Zone spielt ihre eigene Quelle in ihrer eigenen Lautstärke. Wer möchte, hört in der Küche Nachrichten, während im Wohnzimmer ein Konzert läuft. Mit 100 Watt an 8 Ohm und 200 Watt an 4 Ohm hat jeder Kanal genug Kraft für die Paneele eines Raumes. Auch große, offene Bereiche lassen sich damit gut versorgen. Gebrückt geben zwei Kanäle 400 Watt mono ab, etwa für einen passiven Subwoofer. Ob ein bestimmtes Bassmodell dazu passt, steht im Datenblatt des Lautsprechers. Ihr Fachbetrieb prüft das vor der Bestellung. Der M6800 gehört zur Director Series, die Matrix, Klangprozessor und Endstufen zusammenfasst. Wo vier Zonen reichen, gibt es in dieser Serie auch ein kleineres Modell.

Matrix, Wandler und Loop-Ausgänge

Die Audio-Matrix des M6800 verbindet jede Quelle mit jeder Zone. Acht analoge und zwei digitale Eingänge stehen bereit. Streamer, Fernseher, Plattenspieler mit Vorverstärker oder ein Mehrraumsystem können gleichzeitig angeschlossen sein. So läuft im Wohnzimmer der Filmton, in der Küche das Radio und im Bad eine Playlist. Bei einem Fest lässt sich dieselbe Musik durch alle acht Zonen schicken. Digitale Signale wandelt ein eingebauter Digital-Analog-Wandler, bevor sie in den Verstärker gelangen. Über Loop-Ausgänge reicht der M6800 Eingangssignale an ein weiteres Gerät weiter. Das ist nützlich, wenn später ein zweiter Verstärker für zusätzliche Räume hinzukommt. Beide greifen dann auf dieselben Quellen zu, ohne dass jede doppelt vorhanden sein muss. Welche Quelle wo spielt, bestimmen Sie über die Haussteuerung oder ein Bedienfeld an der Wand. Der M6800 selbst bleibt dabei im Technikschrank verborgen. Zusammen mit unsichtbaren Lautsprechern entsteht so eine Anlage, von der im Wohnraum nichts zu sehen ist. Nur der Klang verrät, dass Musik im Haus läuft. Selbst ein Bedienfeld lässt sich durch das Smartphone ersetzen, wenn die Haussteuerung das erlaubt.

Klangregelung für Lautsprecher hinter Putz

Ein Lautsprecher, der unter Putz arbeitet, klingt in jedem Raum etwas anders. Fliesen werfen viel Schall zurück, Teppiche, Polster und Vorhänge schlucken ihn. Der M6800 besitzt deshalb für jeden seiner sechzehn Kanäle einen eigenen digitalen Signalprozessor. Dieser bietet eine parametrische Klangregelung mit acht Bändern. Für jedes Band lassen sich Frequenz, Breite und Stärke des Eingriffs festlegen. Ihr Fachbetrieb kann damit genau dort nachbessern, wo ein Raum den Klang verfärbt. Wie stark er eingreift, entscheidet er nach dem Höreindruck vor Ort. Ein dröhnender Bass im kleinen Bad wird ruhiger, ein dumpfer Klang im Schlafzimmer klarer. Die Einstellungen bleiben gespeichert und gelten für jede Quelle in dieser Zone. Ändert sich später etwas im Raum, lassen sie sich über das Netzwerk anpassen. Ausgebaut werden muss der Verstärker dafür nicht. Bei acht Zonen mit ganz unterschiedlichen Räumen ist diese Feinarbeit besonders wertvoll. Weil jeder Kanal seinen eigenen Prozessor hat, lassen sich sogar zwei Lautsprecher im selben Raum verschieden abstimmen. Das hilft, wenn einer in der Decke und einer in der Wand sitzt. Am Ende soll der Klang beim Gang durchs Haus stimmig bleiben, obwohl niemand die Lautsprecher sieht.

Steuerung, Einbau und Ausführung

Per Ethernet und RS-232 lässt sich der M6800 in gängige Smart-Home-Systeme einbinden. Musik lässt sich dann zusammen mit Licht, Beschattung oder Heizung bedienen. Eine Taste am Eingang kann so zum Beispiel alle Zonen gleichzeitig stumm schalten. Im Rack belegt der Verstärker zwei Höheneinheiten. Er misst 432 mal 89 mal 394 Millimeter und wiegt 9,5 Kilogramm. Erhältlich ist er in Silber oder Schwarz, passend zur übrigen Technik im Rack. Im geschlossenen Schrank spielt die Farbe kaum eine Rolle, in einem offenen Regal dagegen schon. Für die Abwärme braucht der Technikschrank eine gute Belüftung. Bei sechzehn Kanälen laufen dort viele Lautsprecherleitungen zusammen. Eine klare Beschriftung hilft, jede Leitung ihrem Raum zuzuordnen. Die eigentliche Arbeit beginnt aber schon im Rohbau. Zu jeder Zone muss eine Lautsprecherleitung bis zum Technikschrank führen. Ein Netzwerkkabel für die Steuerung gehört ebenso dazu. Wer einen zweiten Verstärker für später nicht ausschließt, plant Platz im Rack und Leitungen zu weiteren Räumen gleich mit. Sind die Wände einmal gespachtelt und gestrichen, lässt sich kaum noch etwas nachrüsten. Halten Sie fest, welcher Kanal welchen Raum versorgt.