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B-System Euroboxx Invisible IS10 2W

B-System
Euroboxx Invisible
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B-System Euroboxx Invisible IS10 2W

Manche Räume verlangen mehr als einen kleinen Lautsprecher in der Wand. Für sie gibt es den Sonance IS10-2W, das größte Modell dieser unsichtbaren Bauart – und für ihn gibt es dieses Gehäuse, das größte der ganzen Reihe. Es wird im Rohbau in Beton oder Mauerwerk eingebaut und hält dort eine Öffnung von gut einem Meter Länge frei. Das ist eine Fläche, wie sie sonst ein großes Bild einnimmt, und genau deshalb muss sie früh geplant werden: Wo ein solcher Kasten sitzen soll, entscheidet sich, während noch gemauert oder betoniert wird. Später kommt der Lautsprecher hinein, wird über einen verstellbaren Rahmen genau in die Höhe der fertigen Wand gebracht, verspachtelt und überstrichen. Danach ist die Wand einfach eine Wand, aus der Musik kommt – auf großer Fläche, mühelos und ohne dass irgendwo Technik zu sehen wäre. Was Sie dafür brauchen, ist nur ein früher Hinweis an Ihren Planer – alles Übrige übernehmen die Handwerker und der Fachbetrieb.

Technische Daten
BauartEinbetoniergehäuse für den unsichtbaren Sonance IS10-2W in Betondecken, Betonwänden und gemauerten Wänden
AusschnittAussparungsmaß 1089 × 411 mm
Einbautiefemax. 100 mm
Abmessungen1190 × 490 × 125 mm
SchutzartBrandschutzklasse B1
BesonderheitenGrößtes Gehäuse der Euroboxx-Invisible-Reihe; Innenvolumen 43,75 l; höhenverstellbarer Rahmen 0–40 mm; Grundkörper EPS/EPP, EPS grau 50 kg/m³ mit rückseitig eingeklebtem gequarztem OSB-Deckel, Innendämmung Noppenschaumstoff grau 15 mm; Ausbruchstellen oben und unten für Elektroleerrohre 20 und 25 mm; Schutzdeckel 1089 × 411 × 12,5 mm und Montage-Set im Lieferumfang; für den IS10-2W führt der Hersteller kein Trockenbau-Gegenstück
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
B-System Euroboxx Invisible IS10 2W
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Ausführliche Beschreibung
Das größte Format dieser Bauart

Warum überhaupt ein so großer Lautsprecher? Weil eine große schwingende Fläche einen Raum anders füllt als ein kleiner Treiber. Musik wirkt müheloser, sie muss nicht laut gemacht werden, um präsent zu sein, und sie bleibt auch dann angenehm, wenn Sie sich im Raum bewegen. In einem großzügigen Wohnbereich, in einem Raum mit hoher Decke oder in einer offenen Wohnküche macht das einen hörbaren Unterschied. Dieses Modell ist das Ende der Fahnenstange dieser Bauart, und entsprechend groß ist der Platz, den es in der Wand beansprucht. Gut einen Meter Länge muss die Wand hergeben, ohne Fenster, ohne Tür, ohne Heizkörper und ohne Leitungen dazwischen. Das ist keine Kleinigkeit, aber es ist eine Anforderung, die sich in fast jedem Neubau erfüllen lässt, solange sie früh genug bekannt ist. Später erfüllen lässt sie sich in einer Massivwand praktisch nicht mehr. Deshalb sollte diese Überlegung in derselben Runde stattfinden, in der über Fensterachsen, Türen und Heizkörper gesprochen wird. Es geht dabei nicht um Technik, sondern schlicht um die Frage, welche Wand in diesem Raum frei bleiben soll. Und diese Frage kann jeder beantworten, der sich seinen künftigen Wohnraum einmal in Ruhe vorstellt.

Warum zwei Flächen mehr Platz brauchen

Der Zusammenhang ist einfach: Was Sie an Klangfläche gewinnen, müssen Sie an Wandfläche bereitstellen. Ein Gehäuse von gut einem Meter Länge in eine tragende Wand oder eine Betondecke einzubauen, ist deshalb nichts, was der Elektriker nebenbei entscheidet. Der Bauingenieur muss wissen, dass an dieser Stelle eine große Öffnung entstehen soll, damit er die Bewehrung entsprechend führt oder eine Überdeckung vorsieht. Das ist bei rechtzeitiger Ankündigung eine Routineaufgabe. Nach dem Betonieren ist es dagegen keine Aufgabe mehr, sondern ein Problem. Praktisch heißt das für Sie: Nennen Sie den Wunsch, sobald über die Wände gesprochen wird, und nennen Sie ihn zusammen mit dem gewünschten Raum. Ihr Planer klärt den Rest. Wenn die ausgewählte Wand ungeeignet ist, erfahren Sie das früh genug, um eine andere zu wählen – und das ist der eigentliche Gewinn einer frühen Frage. Häufig ergibt sich dabei sogar eine bessere Lösung als ursprünglich gedacht, weil im Gespräch auffällt, dass eine andere Wand ohnehin der bessere Hörplatz gewesen wäre. Solche Verschiebungen sind im Planungsstadium mühelos und später unmöglich. Nehmen Sie sich deshalb für dieses eine Gespräch etwas Zeit; es ist kürzer, als Sie denken, und es entscheidet über einen Raum, in dem Sie viele Jahre leben werden.

Ein Kasten im Beton, den später niemand vermutet

Zwischen dem Rohbau und dem ersten Ton liegt eine lange, ereignislose Zeit, und das ist gut so. Nach dem Ausschalen steht in der Wand ein heller, verschlossener Kasten. Er bleibt dort, während Estrich eingebracht, verputzt, gefliest und gestrichen wird, und niemand muss sich um ihn kümmern. Der Deckel schützt ihn vor Staub und Bauschutt, die auf jeder Baustelle in jede Öffnung wandern. Erst am Ende wird geöffnet, der Lautsprecher eingesetzt und über den verstellbaren Rahmen auf die Höhe der fertigen Wand gebracht. Dann übernehmen Spachtel und Farbe, und mit dem letzten Anstrich verschwindet die ganze Konstruktion. Wichtig ist nur, dass in der langen Zwischenzeit niemand an dieser Stelle etwas anderes anbringt. Halten Sie die Position im Plan fest, machen Sie ein Foto und sagen Sie den Handwerkern Bescheid, die nach dem Rohbau kommen. Besonders betrifft das den Elektriker und den Trockenbauer, die beide gern Befestigungen in Wände setzen, ohne zu wissen, was dahinter liegt. Ein Hinweis am Anfang erspart eine böse Überraschung am Ende. Ein Zettel an der Wand während der Bauzeit hat sich als überraschend wirksames Mittel erwiesen.

Wohnräume, in denen die Technik verschwindet

Am Ende geht es bei dieser Bauweise um eine einfache Vorstellung: ein Raum, der klingt, aber nicht nach Anlage aussieht. Kein Gerät auf dem Sideboard, keine Box in der Ecke, kein Kabel entlang der Fußleiste. Nur eine Wand, ein Sofa, ein Bild – und Musik, die im Raum steht, ohne dass man ihren Ursprung finden könnte. Für viele Menschen ist genau das der Grund, sich mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen. Der große Lautsprecher dieser Reihe ist dabei die Wahl für die Räume, in denen Sie sich am häufigsten aufhalten und in denen Musik wirklich eine Rolle spielt. Kleinere Formate genügen für Flur, Bad oder Schlafzimmer. Diese Abstufung im ganzen Haus zu planen, ist eine Aufgabe für einen Fachbetrieb. Und sie sollte früh besprochen werden – am besten dann, wenn Sie ohnehin über Wände und Räume sprechen. Und noch ein Gedanke zum Schluss: Eine unsichtbare Anlage ist keine Anlage für Technikliebhaber, sondern für Menschen, die Technik nicht sehen möchten. Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiederfinden, sind Sie bei dieser Bauweise richtig. Und wenn nicht, gibt es genügend andere Wege, einen Raum mit Musik zu füllen – auch das ist eine gute Antwort.