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Blaze PowerZone Connect 1002

Blaze by Sonance
PowerZone Connect 2U Serie
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Blaze PowerZone Connect 1002

Der Blaze PowerZone Connect 1002 ist ein Verstärker mit zwei Kanälen und viel Leistung. Er eignet sich für Räume, in denen mehrere unsichtbare Lautsprecher zusammen spielen sollen. Das können große Wohnbereiche sein, ein Saal im Altbau oder ein offenes Dachgeschoss. Lautsprecher der Sonance Invisible Series und Paneele von Stealth Acoustics sitzen dort verborgen unter Putz. Weil sie passiv sind, brauchen sie eine Endstufe im Technikschrank. An 4 Ohm liefert jeder Kanal laut Hersteller 500 Watt, an 8 Ohm 250 Watt. Auch Lasten bis 2 Ohm verkraftet der 1002, etwa wenn mehrere Lautsprecher parallel an einem Kanal hängen. Gebrückt entsteht ein einzelner Kanal mit 1.000 Watt. Für Anlagen mit 70 oder 100 Volt stehen ebenfalls 1.000 Watt bereit. Ein Signalprozessor mit voller Matrix regelt Klang, Hochpass, Verzögerung und Vorrang. Eingerichtet wird der 1002 im Browser über die Web-App PowerZone Control. Im Rack nimmt er zwei Höheneinheiten ein und wiegt 5,9 Kilogramm.

Technische Daten
Bauart2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
Frequenzgang20 Hz – 20 kHz (+0 / -0,5 dB, 8 Ω Last, 3 dB unter Nennleistung)
Belastbarkeit2 × 500 W an 4 Ω · 2 × 250 W an 8 Ω · 2 × 500 W an 2 Ω · 1 × 1.000 W gebrückt · 1 × 1.000 W an 70/100 V · Systemleistung 1.000 W
Impedanz2 Ω / 4 Ω / 8 Ω · 70 V / 100 V (Hi-Z)
Abmessungen440 × 89 × 320 mm (2 HE)
Gewicht5,9 kg
BesonderheitenBrückenbetrieb (BTL) mit 1.000 W; 2-Ohm-fähig; voller Matrix-DSP; Web-App PowerZone Control über RJ45 oder integrierten WLAN-Zugangspunkt; Mehrzonen-Setup, Eingangsmischung, Vorrang/Ducking, EQ, Hochpass, Delay, Presets; konfigurierbare GPIO; S/PDIF-Ein-/Ausgang; Rauschabstand > 108 dB; Leistungsaufnahme 350 W; ErP/Energy Star, UL gelistet
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Blaze PowerZone Connect 1002
Blaze by Sonance
PowerZone Connect 2U Serie
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Ausführliche Beschreibung
Zwei Kanäle für einen großen Raum

Nicht jedes Haus braucht viele kleine Zonen. Manchmal gibt es einen einzigen großen Raum, der viel Leistung verlangt. Ein offener Wohn- und Essbereich mit hoher Decke ist so ein Fall. Ähnlich verhält es sich mit einem ausgebauten Dachboden oder einem Wintergarten, der zum Wohnraum gehört. Hier verteilt man oft mehrere unsichtbare Lautsprecher über die Fläche, damit der Ton überall gleichmäßig ankommt. Der PowerZone Connect 1002 versorgt eine solche Anordnung mit zwei kräftigen Kanälen. Für Stereo bekommt jede Seite einen Kanal mit mehreren Paneelen. Alternativ bilden die beiden Kanäle zwei getrennte Zonen, etwa Wohnbereich und Galerie. Die Lautsprecher selbst bleiben verborgen. Nach dem Spachteln und Streichen sieht die Decke aus wie jede andere. Wer nicht weiß, wo sie sitzen, findet sie kaum. Die Technik steht an zentraler Stelle im Hauswirtschaftsraum oder im Technikschrank. Von dort führen die Lautsprecherleitungen zu den Räumen. Der Blaze bringt das Signal aus einem Streamer oder einer anderen Quelle mit Reserve an die Paneele. Selbst bei hoher Lautstärke bleibt so genug Leistung übrig. Das ist gerade bei vielen gemeinsam angeschlossenen Paneelen wichtig, weil sie sich die Kraft eines Kanals teilen.

Mehrere Lautsprecher an einem Kanal

Hängen mehrere Lautsprecher parallel an einem Kanal, sinkt die Impedanz, die der Verstärker sieht. Der 1002 ist laut Datenblatt auch für 2 Ohm geeignet und liefert dann 500 Watt je Kanal. Damit lassen sich mehrere Paneele an einer Leitung betreiben, ohne die Endstufe zu überfordern. Wie viele es im Einzelfall sein dürfen, berechnet Ihr Fachbetrieb aus den Angaben der Lautsprecher. Für noch größere Anlagen gibt es den Betrieb mit 70 oder 100 Volt. Dabei hängen viele Lautsprecher mit eigenem Übertrager an einer gemeinsamen Linie. Der 1002 gibt an solche Linien 1.000 Watt ab. Unsichtbare Modelle für diese Technik gibt es von Sonance ebenfalls, als eigene Ausführungen der Invisible Series. Das passt zu Gebäuden mit vielen Räumen, etwa einem Bürotrakt neben dem Wohnhaus. Auch ein großes Treppenhaus über mehrere Etagen lässt sich so mit verdeckten Lautsprechern bespielen. Beim 1002 reicht der Frequenzgang laut Hersteller von 20 Hz bis 20 kHz. Der Rauschabstand liegt bei über 108 dB. Er beschreibt, wie weit das Grundrauschen unter dem Nutzsignal liegt. Digitale Quellen finden am S/PDIF-Eingang Anschluss, ein passender Ausgang gibt das Signal weiter. Ein Fernseher oder Streamer mit Digitalanschluss lässt sich so ohne Umweg verbinden.

Gebrückt für mehr Leistung

Die beiden Kanäle lassen sich zu einem zusammenschalten. Im Brückenbetrieb liefert der 1002 dann 1.000 Watt auf einem Kanal. Das kommt in Frage, wenn ein einzelner Lautsprecher oder ein passiver Subwoofer viel Leistung verlangt. Ob das für ein bestimmtes Modell passt, entscheidet Ihr Fachbetrieb anhand der Herstellerangaben. Wichtig zu wissen: Die Woofer der Sonance Invisible Series gehören laut Sonance an eigene Sonance-DSP-Endstufen. Die Bass-Paneele von Stealth Acoustics laufen an einer eigenen Endstufe für Subwoofer. Der eingebaute Signalprozessor hilft in beiden Betriebsarten. Er bietet Klangregelung, Hochpass und Verzögerung für jeden Ausgang. Eine zeitliche Anpassung hilft, wenn Lautsprecher in einem langen Raum unterschiedlich weit vom Hörplatz entfernt sind. Eingänge lassen sich mischen und frei auf die Ausgänge legen. Eine Vorrangschaltung senkt die Musik ab, sobald eine Durchsage kommt. Über GPIO-Kontakte lassen sich externe Schaltsignale anbinden. Der 1002 stammt aus der Verstärkerlinie Blaze, die zu Sonance gehört. Für die Invisible Series empfiehlt Sonance in der Einbauanleitung DSP-Klangvorgaben, die sich im 1002 als Presets speichern lassen. Ihr Fachbetrieb wählt aus, welche Einstellungen zu Ihren Räumen passen.

Einbau und Einrichtung

Der PowerZone Connect 1002 ist 440 Millimeter breit, 89 Millimeter hoch und 320 Millimeter tief. Damit nimmt der 1002 zwei Höheneinheiten in einem Rack ein. Er wiegt 5,9 Kilogramm. Für den Einbau genügt ein übliches Rack mit ausreichender Tiefe. Die Leistungsaufnahme gibt Blaze mit 350 Watt an. Im Technikschrank sollte genug Luft zirkulieren, damit die Wärme abziehen kann. Eingerichtet wird der Verstärker über die Web-App PowerZone Control. Sie öffnet sich im Browser, entweder über die Netzwerkbuchse oder über das eingebaute WLAN. Dort legt Ihr Fachbetrieb Zonen, Klang und Vorrang fest. Für die Einrichtung muss niemand ein Programm installieren, ein Browser genügt. Spätere Anpassungen gelingen auf demselben Weg, die Wände bleiben dabei geschlossen. Die Weichen dafür werden im Rohbau gestellt. Zu jedem Raum und jeder Lautsprechergruppe muss eine Leitung vom Technikschrank führen. Auch die Querschnitte sollten zur Leistung passen, gerade bei langen Wegen. Wer später erweitern möchte, legt am besten gleich ein Leerrohr mit. Der 1002 erfüllt ErP und Energy Star und ist UL gelistet. Am Ende sieht man von der ganzen Anlage nichts, man hört sie nur.