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Blaze PowerZone Connect 1008

Blaze by Sonance
PowerZone Connect 1U Serie
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Blaze PowerZone Connect 1008

Der Blaze PowerZone Connect 1008 ist ein Verstärker mit acht Kanälen für Lautsprecher, die man nicht sieht. Modelle der Sonance Invisible Series oder Paneele von Stealth Acoustics verschwinden unter Spachtel und Farbe in Wand oder Decke. Sie arbeiten passiv und brauchen deshalb eine Endstufe, die zentral im Technikschrank steht. Jeder Kanal liefert laut Hersteller 125 Watt an 8 oder 4 Ohm. Paarweise ergeben sich vier Stereozonen, etwa Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer. Ein eingebauter Signalprozessor mit voller Matrix verteilt die Eingänge frei auf die Ausgänge. Für jeden Raum lassen sich Klang, Hochpass und Verzögerung getrennt einstellen. Durchsagen schickt der Blaze gezielt in einzelne Zonen, die Musik wird dabei leiser. Eingerichtet wird er über die Web-App PowerZone Control im Browser. Der Verstärker belegt nur eine Höheneinheit in voller Rack-Breite. Wer Musik lieber über das Netzwerk zuführt, findet mit dem 1008D eine Variante mit Dante.

Technische Daten
Bauart8-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
Frequenzgang20 Hz – 20 kHz (+0 / -0,25 dB, 8 Ω Last, 3 dB unter Nennleistung)
Belastbarkeit8 × 125 W an 8 Ω / 4 Ω · 4 × 250 W an 70/100 V · Systemleistung 1.000 W · Powershare bis 4 × 250 W
Impedanz8 Ω / 4 Ω · 70 V / 100 V (Hi-Z)
Abmessungen440 × 44 × 320 mm (1 HE, volle Rack-Breite)
Gewicht3,8 kg
BesonderheitenAcht Kanäle mit 1.000 W Systemleistung auf 1 HE; voller Matrix-DSP; Web-App PowerZone Control über RJ45 oder integrierten WLAN-Zugangspunkt; Mehrzonen-Setup, Eingangsmischung, zonenselektive Durchsagen mit Vorrang/Ducking, EQ, Hochpass, Delay, Presets; konfigurierbare GPIO; S/PDIF-Ein-/Ausgang; Leistungsaufnahme 300 W, Standby < 0,5 W; ErP/Energy Star, UL gelistet; Dante-Variante: Connect 1008D
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Blaze PowerZone Connect 1008
Blaze by Sonance
PowerZone Connect 1U Serie
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Ausführliche Beschreibung
Vier Räume, acht Kanäle

In einem Haus mit unsichtbaren Lautsprechern hat meist jeder Raum seine eigene Zone. Im Bad läuft am Morgen Radio, in der Küche ein Podcast, im Wohnzimmer Musik zum Abendessen. Jede Zone braucht dafür eigene Kanäle mit eigener Lautstärke. Der PowerZone Connect 1008 stellt acht davon auf einer einzigen Höheneinheit bereit. Als Stereopaare genutzt, versorgt er vier Räume. Werden die Kanäle einzeln belegt, sind auch acht kleinere Bereiche mit je einem Lautsprecher möglich, etwa Flur, Gäste-WC oder Ankleide. Auch ein Arbeitszimmer im Dachgeschoss oder ein Hobbyraum im Keller lässt sich als eigene Zone einbinden. Wer dort keine Stereowiedergabe braucht, gewinnt so zusätzliche Räume. Die Lautsprecher selbst sitzen bündig in Wand oder Decke. Nach dem Überspachteln und Streichen bleibt von ihnen nichts zu sehen. Der Klang kommt scheinbar aus der Fläche, ohne dass ein Gitter den Blick stört. Weil die Paneele passiv sind, hängt jedes über eine Leitung am Verstärker. Alle diese Leitungen laufen im Technikschrank oder im Hauswirtschaftsraum zusammen. Dort steht der Blaze unauffällig neben Router und Netzwerktechnik. Die Musik liefert ein Streamer oder ein Mehrraumsystem, der Verstärker bringt sie mit genug Leistung in die Räume.

Klang je Raum einstellen

Ein unsichtbarer Lautsprecher klingt nicht in jedem Raum gleich. Ein gefliestes Bad wirft den Schall stärker zurück als ein Schlafzimmer mit Teppich und Vorhängen. Der eingebaute Signalprozessor des 1008 gleicht solche Unterschiede aus. Für jeden Ausgang gibt es eine Klangregelung, einen Hochpass und eine Verzögerung. Der Filter für tiefe Töne hält Frequenzen von kleinen Lautsprechern fern, die sie ohnehin nicht wiedergeben können. Mit der Verzögerung lassen sich Lautsprecher in einem langen Raum zeitlich aufeinander abstimmen. Blaze ist die Verstärkerlinie von Sonance, deshalb lohnt der Blick in die Unterlagen der Invisible Series. Dort empfiehlt Sonance in der Einbauanleitung, mit DSP-Klangvorgaben zu arbeiten. Solche Einstellungen kann der 1008 als Presets speichern und bei Bedarf wieder aufrufen. Welche Vorgaben für Ihre Räume passen, legt Ihr Fachbetrieb beim Einmessen fest. Die Einrichtung des 1008 läuft über die Web-App PowerZone Control. Sie öffnet sich im Browser, verbunden über die Netzwerkbuchse oder über das eingebaute WLAN des Verstärkers. Eine eigene Software muss dafür niemand installieren. Spätere Änderungen, etwa nach einer Renovierung, gelingen so ohne Eingriff in die Wand.

Durchsagen und Leistung nach Bedarf

Der 1008 kann mehrere Eingänge mischen und Signale nach Vorrang behandeln. Kommt eine Durchsage, senkt er die Musik in den gewählten Zonen ab. Das funktioniert zonenselektiv: Die Ansage erreicht etwa Küche und Flur, während im Schlafzimmer Ruhe bleibt. Über die konfigurierbaren GPIO-Kontakte lassen sich externe Schaltsignale einbinden. Ein digitaler S/PDIF-Eingang nimmt Ton von einem Streamer oder Fernseher an, ein S/PDIF-Ausgang gibt ihn weiter. Bei der Leistung hilft die Funktion Powershare. Sie verteilt die Systemleistung von 1.000 Watt zwischen den Kanälen, laut Datenblatt sind bis zu 4 × 250 Watt möglich. Ein großer Wohnbereich mit mehreren Paneelen bekommt dann mehr, ein kleines Bad weniger. Für größere Gebäude mit vielen Lautsprechern gibt es den Betrieb mit 70 oder 100 Volt. An solchen Linien liefert der Verstärker ebenfalls 4 × 250 Watt. Auch für solche Anlagen hat die Invisible Series von Sonance passende Modelle. So lassen sich auch Büros oder Praxisräume mit Lautsprechern ausstatten, die in der Decke verschwinden. Wie die Leistung am Ende aufgeteilt wird, richtet sich nach Raumgröße und Zahl der Lautsprecher. Diese Aufteilung legt Ihr Fachbetrieb in der Web-App fest.

Was vor dem Verputzen feststehen sollte

Unsichtbare Lautsprecher werden im Rohbau eingeplant, lange bevor Musik läuft. Zu jedem Raum muss eine eigene Lautsprecherleitung vom Technikschrank führen. Später lässt sich das nur mit viel Aufwand nachholen, weil die Paneele in der fertigen Fläche liegen. Legen Sie deshalb früh fest, welche Räume eigene Zonen werden sollen. Eine kurze Skizze mit allen Räumen und gewünschten Zonen hilft dabei. Auch eine Netzwerkleitung zum Verstärker gehört in die Planung. Der Blaze misst 440 × 44 × 320 Millimeter und wiegt 3,8 Kilogramm. Er belegt eine Höheneinheit in voller Rack-Breite, daneben bleibt Platz für weitere Technik. Die flache Bauform hilft in Technikschränken, in denen wenig Raum übrig ist. Die Leistungsaufnahme gibt Blaze mit 300 Watt an, im Standby sind es weniger als 0,5 Watt. Im Schrank sollte die Wärme gut abziehen können. Der 1008 erfüllt die Vorgaben von ErP und Energy Star und ist UL gelistet. Wer mehr als vier Stereoräume plant, kann einen zweiten Verstärker ergänzen. Die Woofer der Invisible Series gehören laut Sonance an eigene Sonance-DSP-Endstufen und nicht an diesen Blaze. Ihr Fachbetrieb stimmt die Kette aus Quelle, Verstärker und Paneelen aufeinander ab.