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Blaze PowerZone Connect 252

Blaze by Sonance
PowerZone Connect 1U Serie
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Blaze PowerZone Connect 252

Der Blaze PowerZone Connect 252 hat zwei Kanäle wie das Einstiegsmodell, liefert aber deutlich mehr Leistung. Jeder Kanal gibt 125 Watt an 8 oder 4 Ohm ab, zusammen sind es 250 Watt Systemleistung. Das passt zu großen Räumen, in denen unsichtbare Lautsprecher in Wand oder Decke Musik mit Reserve wiedergeben sollen. Gemeint sind etwa ein offener Wohn- und Essbereich oder ein hoher Raum unter dem Dach. Mit Powershare kann ein einzelner Kanal die vollen 250 Watt übernehmen. Im Betrieb mit 70 oder 100 Volt stellt der Verstärker einen Ausgang mit 250 Watt bereit. Ein Matrix-DSP sorgt für Klangregelung, Hochpass, Verzögerung und Vorrang bei Durchsagen. Die Einrichtung erfolgt über die Web-App PowerZone Control, per Kabel oder über das eingebaute WLAN. Das Gehäuse belegt wie beim Einstiegsmodell eine Höheneinheit in halber Rackbreite. Die Leistungsaufnahme beträgt 75 Watt, im Bereitschaftsbetrieb weniger als 0,5 Watt. Eine Dante-Ausführung gibt es von diesem Modell nicht.

Technische Daten
Bauart2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
Frequenzgang20 Hz – 20 kHz (+0 / -0,25 dB, 8 Ω Last, 3 dB unter Nennleistung)
Belastbarkeit2 × 125 W an 8 Ω / 4 Ω · 1 × 250 W an 70/100 V · Systemleistung 250 W · Powershare bis 250 W auf einem Kanal
Impedanz8 Ω / 4 Ω · 70 V / 100 V (Hi-Z)
Abmessungen221 × 44 × 214 mm (1 HE, halbe Rack-Breite)
Gewicht2 kg
BesonderheitenVoller Matrix-DSP; Web-App PowerZone Control über RJ45 oder integrierten WLAN-Zugangspunkt; Mehrzonen-Setup, Eingangsmischung, Vorrang/Ducking, EQ, Hochpass, Delay, Presets; konfigurierbare GPIO; S/PDIF-Ein-/Ausgang; Leistungsaufnahme 75 W, Standby < 0,5 W; ErP/Energy Star, UL gelistet; Dante-Variante nicht verfügbar
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Blaze PowerZone Connect 252
Blaze by Sonance
PowerZone Connect 1U Serie
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Ausführliche Beschreibung
Wenn ein Raum mehr Leistung braucht

Nicht jeder Raum ist ein kleines Schlafzimmer. Ein offener Wohnbereich mit Küche, ein Raum mit hoher Decke oder ein großes Studio verlangen mehr von der Anlage. Unsichtbare Lautsprecher sitzen dort genauso unauffällig in Wand oder Decke wie in kleinen Zimmern. Bei Sonance heißt die passende Baureihe Invisible Series, bei Stealth Acoustics LineaRadiance. Beide verschwinden unter Spachtel und Farbe, sodass nur die glatte Wand bleibt. Als passive Lautsprecher werden sie von einem Verstärker im Technikschrank angetrieben. Für diese Fälle ist der PowerZone Connect 252 gedacht. Er hat nur zwei Kanäle, gibt aber an jedem 125 Watt ab. Damit bleibt auch bei hoher Lautstärke Leistung in Reserve. Wie viel ein Raum tatsächlich braucht, hängt von seiner Größe, den Lautsprechern und den Hörgewohnheiten ab. Das schätzt Ihr Fachbetrieb bei der Planung ein. Blaze ist bei Sonance die Linie für Verstärker. Wer Lautsprecher der Invisible Series wählt, kann beides also vom selben Hersteller beziehen. Reichen zwei Kanäle nicht aus, führen die Modelle mit vier und acht Kanälen weiter. Für einen einzelnen großen Raum bleibt der 252 aber eine schlanke Lösung im Technikschrank.

Powershare und 70/100 Volt

Der PowerZone Connect 252 liefert an jedem Kanal 125 Watt, an 8 Ohm wie an 4 Ohm. Die Systemleistung liegt bei 250 Watt. Powershare verteilt diese Summe flexibel. Wird nur ein Kanal genutzt, kann er die ganzen 250 Watt abrufen. Das ist praktisch, wenn ein großer Raum über einen einzelnen Kanal versorgt wird. Was zur Raumgröße passt, berechnet der Fachbetrieb. Den Frequenzgang gibt Sonance mit 20 Hz bis 20 kHz an. Die Endstufen arbeiten in Class-D-Technik mit UMAC von Pascal. In größeren Gebäuden sind die Leitungswege oft lang, und viele Lautsprecher hängen an einer Linie. Dafür gibt es den Betrieb mit 70 oder 100 Volt, den der 252 ebenfalls beherrscht. Er stellt dann einen Ausgang mit 250 Watt bereit. Sonance hat für solche Anlagen eigene unsichtbare Lautsprecher mit Übertrager im Programm. Ein Hinweis zu Subwoofern: Die Woofer IS10W und IS15W gehören laut Sonance-Datenblatt an spezielle DSP-Endstufen von Sonance. Ein Blaze-Verstärker ist dafür nicht vorgesehen. Die Bass-Paneele aus dem Programm von Stealth Acoustics hängen wiederum an einer Endstufe für Subwoofer. Der 252 versorgt dagegen die übrigen Lautsprecher in Wand und Decke.

Klang hinter Putz einstellen

Ein Lautsprecher, der überspachtelt in der Wand sitzt, klingt nicht in jedem Raum gleich. Glatte Flächen, Glas und Steinboden machen einen Raum hallig, Polster und Teppiche dämpfen ihn. Der eingebaute Matrix-DSP des 252 hilft, das auszugleichen. Er verfügt über einen Equalizer, ein Hochpassfilter, eine Verzögerung und speicherbare Presets. Mit dem Delay lassen sich Lautsprecher in unterschiedlicher Entfernung zeitlich angleichen. Das Hochpassfilter hält tiefe Frequenzen fern, die ein Lautsprecher nicht wiedergeben soll. Für die Invisible Series nennt Sonance in der Einbauanleitung DSP-Klangvorgaben als empfohlenen Weg. Solche Vorgaben legt Ihr Fachbetrieb im Verstärker an. Eingestellt wird über die Web-App PowerZone Control, die fest an Bord ist. Sie öffnet sich in jedem Browser, per RJ45-Kabel oder über das eigene WLAN des Verstärkers. Eine Eingangsmischung führt mehrere Quellen zusammen. Mit Vorrang und Ducking wird Musik bei einer Durchsage automatisch leiser. Ist die Ansage beendet, spielt sie wieder in alter Lautstärke. Konfigurierbare GPIO-Kontakte und ein S/PDIF-Ein- und -Ausgang erweitern die Anschlussmöglichkeiten. In einem großen Raum mit mehreren Lautsprechern hilft diese Feinarbeit, damit es an jeder Stelle ähnlich klingt. Änderungen bleiben auch später möglich, ohne dass jemand an die Wand muss.

Einbau im Technikschrank

Der Verstärker ist 221 Millimeter breit, 44 Millimeter hoch und 214 Millimeter tief. Er wiegt 2 Kilogramm und belegt eine Höheneinheit in halber Rackbreite. Daneben bleibt im Rack Platz für weitere Technik derselben Breite. Die Leistungsaufnahme gibt Sonance mit 75 Watt an. Im Bereitschaftsbetrieb sind es weniger als 0,5 Watt. ErP und Energy Star sind eingehalten, und der Verstärker trägt eine UL-Listung. Für einen großen Raum mit unsichtbaren Lautsprechern sollten die Leitungen schon im Rohbau liegen. Von jedem Lautsprecher führt eine Leitung zum Technikschrank. Bei langen Wegen legt der Fachbetrieb einen ausreichenden Querschnitt fest. Mit zwei Kanälen bleibt die Verkabelung überschaubar. Für die Web-App ist ein Netzwerkanschluss am Schrank praktisch. Etwas Luft rund um den Verstärker hilft, die Wärme abzuführen. Wer später Dante nutzen möchte, sollte wissen, dass es den 252 nicht als Dante-Ausführung gibt. In diesem Fall wählt man ein anderes Modell der Serie mit Dante. Kommen weitere Räume hinzu, ergänzt ein zusätzlicher Verstärker die Anlage. Eingerichtet wird auch dieser über dieselbe Web-App. Bei späteren Anpassungen genügt dem Fachbetrieb der Zugriff über das Netzwerk.