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Sonance IS10-2W

Sonance
Invisible Serie
E
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Sonance IS10-2W

Der Sonance IS10-2W ist der große unsichtbare Subwoofer der Reihe und für Räume gedacht, in denen der Bass wirklich tragen muss, ohne dass ein Gehäuse sichtbar wird. Zwei 10-Zoll-Woofer aus Carbonfaser arbeiten gemeinsam auf eine sehr große, akustisch entkoppelte Schallwand von rund 471 Quadratzoll und bringen die verputzte Fläche im Tiefton in Bewegung. Er überträgt von 32 bis 250 Hertz bei rund 92 Dezibel Wirkungsgrad und 6 Ohm und strahlt bis 250 Hertz halbkugelförmig ab, was den Bass gleichmäßiger über die Sitzplätze verteilt. Zwei Zehn-Zoll-Woofer aus Carbonfaser arbeiten auf eine gemeinsame Fläche von rund 471 Quadratzoll und strahlen bis 250 Hertz halbkugelförmig ab. Angesteuert wird er wie ein Subwoofer über einen eigenen Ausgang. Nach dem Verputzen und Streichen bleibt nichts sichtbar, weder Gitter noch Reflexöffnung. Gedacht ist er für Heimkinos, große Medienwände und repräsentative Wohnräume. Vor dem Verputzen muss seine Position allerdings endgültig feststehen.

Technische Daten
BauartUnsichtbarer In-Wall-Subwoofer (Doppel-10")
Treiber2 × 10" Carbonfaser-Woofer auf 471 in² Air-Pulse-Membran
Hochtöner—
Frequenzgang32 Hz – 250 Hz (±3 dB)
Impedanz6 Ω nominal
Wirkungsgrad92 dB (2,83 V / 1 m)
AusschnittEinbaurahmen ca. 409 × 1087 mm
Einbautiefeca. 86 mm
Abmessungen409 × 1087 × 98 mm (B × H × T)
Gewichtca. 17,05 kg
Gitter und Oberflächekein Gitter – wird überputzt und überstrichen
Besonderheitenhalbkugelförmige Abstrahlung bis 250 Hz; an Subwoofer-Verstärker
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Sonance IS10-2W
Sonance
Invisible Serie
E
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Ausführliche Beschreibung
Kinodruck aus einer Wand ohne sichtbare Öffnung

Es gibt einen Punkt, an dem ein Wohnzimmer zum Kino wird, und dieser Punkt liegt fast immer im Bass. Tiefe Effekte fühlt man eher, als dass man sie hört, und dafür muss viel Luft bewegt werden. Üblicherweise steht dafür ein großer Subwoofer im Raum. Der Sonance IS10-2W verlegt diese Aufgabe in die Wand: Zwei 10-Zoll-Woofer arbeiten gemeinsam auf eine sehr große Schallwand von rund 471 Quadratzoll, die nach dem Einbau überputzt und mitgestrichen wird. Danach sehen Sie an dieser Stelle eine gewöhnliche Wandfläche, und trotzdem kommt aus ihr der Druck, den man von einem Heimkino erwartet. Für Sie bedeutet das ein Kinoerlebnis, bei dem der Raum optisch vollkommen ruhig bleibt, kein Gehäuse Stellfläche belegt und keine Reflexöffnung das Bild stört. Innerhalb der unsichtbaren Reihe ist dieses Modell deutlich kräftiger angelegt als der einzelne Woofer: Zwei Chassis und die fast doppelte Fläche machen genau den Unterschied zwischen einem hörbaren Fundament und einem, das man im Brustkorb spürt. Das ist zugleich der Unterschied, den man an einem Filmabend am schnellsten bemerkt: nicht mehr Lautstärke, sondern mehr Gewicht unter dem, was ohnehin schon zu hören war.

Zwei Chassis auf einer sehr großen Schallfläche

Warum zwei Woofer statt eines größeren? Weil sich im Tiefton nicht der Durchmesser durchsetzt, sondern die Fläche, die tatsächlich Luft in Bewegung bringt. Zwei 10-Zoll-Chassis aus Carbonfaser arbeiten hier gemeinsam auf eine einzige, akustisch entkoppelte Schallwand, die dadurch gleichmäßig belastet wird und wenig zu Eigenleben neigt. Die Auslenkung bleibt klein, die bewegte Menge groß, und das hört man als trockenen, definierten Bass statt als Dröhnen. Hinzu kommt eine Eigenschaft, die in der Praxis viel wert ist: Bis 250 Hertz strahlt dieses Modell halbkugelförmig ab. Der Bass verteilt sich dadurch gleichmäßiger über die Sitzplätze, statt an einer Stelle zu dröhnen und zwei Meter weiter zu verschwinden. Er macht aus der Leistung des Verstärkers zudem viel Schall und trägt deshalb auch in größeren Räumen mühelos. Angesteuert wird er wie ein gewöhnlicher Subwoofer über einen dedizierten Ausgang. Dort stimmen Sie Einsatzpunkt und Lautstärke auf die übrigen Lautsprecher ab, ohne am Subwoofer selbst je wieder etwas ändern zu müssen. Für die Auslegung bedeutet das, dass Sie im Wesentlichen zwei Werte einstellen und danach in Ruhe gelassen werden, was bei einem fest eingebauten Subwoofer genau die richtige Arbeitsteilung ist.

Eine reichlich bemessene Wandfläche, früh eingeplant

Dieses Modell verlangt mehr Vorbereitung als jedes andere der Reihe, und das sollte offen gesagt sein. Der Rahmen misst rund 409 mal 1087 Millimeter, die Bautiefe liegt bei etwa 86 Millimetern, und mit rund 17 Kilogramm ist der Subwoofer kein Bauteil, das man nebenbei einhängt. Sie brauchen also ein zusammenhängendes, tragfähiges Wandfeld ohne Steckdose, Riegel oder Installationsschacht, und diese Fläche muss im Ständerwerk vorgesehen sein, bevor der Trockenbau geschlossen wird. Danach folgen Putz, Spachtel und Anstrich, und ab diesem Moment ist die Position endgültig. Anders als bei einem Standsubwoofer können Sie nicht ausprobieren, wo der Bass am besten ankommt; Sie legen es vorher fest. Wo genau, hängt vom Hörplatz, vom Raumzuschnitt und von der Wandwahl ab, und diese Überlegung gehört in die Planungsphase, gemeinsam mit Trockenbauer, Elektriker und Maler. Wer so vorgeht, hat anschließend ein Ergebnis ohne jede Nacharbeit. Wer improvisiert, öffnet später eine Wand, die eigentlich fertig war. Auch die Tragfähigkeit gehört in diese Betrachtung, denn ein Ständerwerk aus Standardprofilen ist für ein Bauteil dieses Gewichts nicht in jedem Fall ohne zusätzliche Aussteifung geeignet.

Was der verborgene Subwoofer leistet und was nicht

Realistisch betrachtet ist dieses Modell die stärkste Bassquelle, die sich vollständig unsichtbar in eine Wand bringen lässt, ohne auf noch größere Flächen auszuweichen. In einem gut geschnittenen Heimkino, an einer großen Medienwand oder in einem repräsentativen Wohnraum liefert es den Tiefgang, der Filme trägt, und ein Fundament, das auch anspruchsvoller Musik gerecht wird. Was es nicht leistet, ist eine freie Positionierung nach dem Einbau, und das ist die wichtigste Einschränkung. Ebenso wenig ersetzt ein einzelner Subwoofer in sehr großen oder ungünstig geschnittenen Räumen die Wirkung mehrerer verteilter Bassquellen; wenn der Raum es hergibt, sind zwei Einheiten die akustisch bessere Lösung. Wählen Sie diesen Subwoofer, wenn Ihnen ein vollständig aufgeräumter Raum genauso wichtig ist wie der Bass selbst, und wenn Sie früh genug bauen, um die nötige Wandfläche vorzusehen. Wo ein Gehäuse im Raum stehen darf, gibt es einfachere Wege; wo es das nicht darf, gibt es kaum eine überzeugendere Lösung als diese. Ein Hinweis noch aus der Praxis: Stimmen Sie Trennfrequenz und Pegel gemeinsam mit dem Rest der Anlage ab, denn ein unsichtbarer Subwoofer wird selten zu leise eingestellt, sondern meistens zu hoch getrennt.