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Stealth Acoustics LR116

Stealth Acoustics
Invisible Serie
E
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Stealth Acoustics LR116

Es gibt Räume, in denen jeder sichtbare Lautsprecher stört: das Bad mit der durchgehenden Fliesenfläche, der Flur mit der ruhigen Wand, die Ankleide, das Gästezimmer. Der Stealth Acoustics LR116 löst das, indem er verschwindet. Das flache Paneel wird vor dem Verputzen in Wand oder Decke gesetzt, verspachtelt und danach ganz normal mitgestrichen. Anschließend ist an dieser Stelle nichts mehr zu erkennen: kein Gitter, keine Fuge, keine Schattenkante. Der Ton kommt aus der Fläche selbst, weil die überarbeitete Membran schwingt, statt hinter einer Abdeckung zu arbeiten. Mit vierzig mal vierzig Zentimetern ist der LR116 das kleinste Vollbereichspaneel seiner Reihe und findet auch zwischen zwei Türen oder über einer Nische noch Platz. Ein Flachwoofer und ein Neodym-Hochtöner dahinter tragen Musik in voller Breite, vom Bass bis in die Höhen. Das trägt Musik gleichmäßig durch den Raum, ohne dass Sie ihn dafür einrichten müssten. Wer später Tiefbass für Filmabende möchte, ergänzt ein Subwoofer-Paneel, das nach demselben Prinzip verschwindet.

Technische Daten
BauartUnsichtbarer 2-Wege-Flachlautsprecher (überstreichbar), Wand/Decke
Treiber6,5" Flachwoofer (25 mm Schwingspule)
Hochtöner30 mm Neodym-Hochtöner
Frequenzgang45 Hz – 20 kHz
Belastbarkeit100 W RMS (min. 50 W empfohlen)
Impedanz8 Ω nominal
Wirkungsgrad83 dB
Einbautiefe83 mm (65 mm ohne Rückkammer)
Abmessungen403 × 403 × 83 mm (H × B × T)
Gewicht5,9 kg
Gitter und Oberflächekeine – überstreichbare Membran (Farbe/Tapete/Textil/Strukturputz)
BesonderheitenLineaRadiance 8. Generation; Fidelity Glass Advanced Membran; integrierte Rückkammer (abnehmbar); Easy-Tape-Rahmen; 170° Abstrahlung
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Stealth Acoustics LR116
Stealth Acoustics
Invisible Serie
E
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Ausführliche Beschreibung
Wenn die Wand glatt bleiben soll und trotzdem Musik spielt

Stellen Sie sich das Bad vor, das Sie gerade planen: große Fliesenformate, eine durchgehende Fläche, kein Schalter zu viel. Genau dort wirkt ein aufgesetzter Lautsprecher wie ein Fremdkörper, und ein Deckeneinbau mit Gitter zieht den Blick nach oben, sobald man den Raum betritt. Der Stealth Acoustics LR116 geht einen anderen Weg. Er wird vor dem Verputzen in Wand oder Decke gesetzt, verspachtelt und danach mitgestrichen wie jede andere Fläche im Raum. Was übrig bleibt, ist glatte Wand: kein Rahmen, keine Fuge, keine sichtbare Kante. Beim ersten Anspielen suchen Besucher meistens die Decke ab und finden nichts, weil der Ton nicht aus einem Punkt kommt, sondern aus der Fläche selbst. Das verändert auch, wie Musik im Raum wirkt. Sie hören sie gleichmäßig verteilt, statt an einer Stelle laut und drei Schritte weiter dumpf. Für die Morgenroutine, einen Podcast beim Zähneputzen oder Musik beim Kochen ist das genau die richtige Art von Beschallung: da, aber nie im Weg. Und wenn Sie in einigen Jahren die Wandfarbe wechseln, streicht der Maler einfach darüber, ohne zu wissen, dass dort überhaupt Technik sitzt. Der Raum bleibt so aufgeräumt, wie er auf dem Plan gedacht war, und der Ton gehört einfach dazu.

Wo vierzig mal vierzig Zentimeter schon genügen

Die Größe ist der eigentliche Grund, warum viele zum LR116 greifen. Mit rund vierzig mal vierzig Zentimetern belegt er ungefähr so viel Wand wie ein mittleres Bild. Damit passt er in Abschnitte, in denen ein großes Paneel schlicht nicht unterkommt. Zwischen Tür und Ecke, über einem Waschtisch, in der Nische neben dem Kamin, in der Dachschräge eines ausgebauten Spitzbodens. Für Gästebad, Ankleide, Homeoffice, Flur oder Nebenraum ist das die praktikable Größe. Auch in der Decke fällt er leicht unter, weil zwischen zwei Balken oder Profilen genug Raum bleibt. Etwa 83 Millimeter Bautiefe sind eingeplant, und wo es besonders eng zugeht, lässt sich die Rückkammer abnehmen, sodass 65 Millimeter genügen. Trotz der kompakten Fläche bleibt es ein vollwertiges Zweiwegesystem: ein 6,5-Zoll-Flachwoofer für Grundton und Stimmen, ein Neodym-Hochtöner für die Feinheiten darüber. Wer mehrere Räume gleich ausstattet, kann kleinere Zonen mit dem LR116 versorgen und nur dort größere Paneele setzen, wo tatsächlich Musik gehört wird. Das hält die Planung übersichtlich und die Wandflächen frei für das, was Sie dort wirklich sehen möchten: ein Bild, eine Leuchte oder schlicht eine ruhige Fläche.

Warum hier die Wandfläche selbst den Ton abgibt

Ein gewöhnlicher Einbaulautsprecher hat einen Konus, der hinter einem Gitter arbeitet; die Abdeckung bleibt sichtbar, weil der Schall irgendwo hindurchmuss. Beim LR116 gibt es diese Trennung nicht. Die ebene Membran ist selbst die Fläche, die schwingt, und sie verträgt Spachtel, Farbe, leichte Tapete, Textil oder Strukturputz, ohne ihre Aufgabe zu verlieren. Deshalb entsteht der Eindruck, dass die Wand spricht. Praktisch heißt das zweierlei: Erstens gibt es nichts, was mit der Zeit vergilbt, verstaubt oder aus dem Rahmen fällt. Zweitens dürfen Malerarbeiten ohne Rücksicht ausgeführt werden – die Fläche wird beim nächsten Anstrich einfach mitgenommen, weil sie Teil der Wand ist und kein Bauteil, das man aussparen müsste. Klanglich liegt die Stärke eines solchen Flächenstrahlers bei Stimmen und Musik im Wohnraum: Sprache bleibt verständlich, Instrumente klingen offen, und das Klangbild bricht nicht zusammen, wenn Sie sich im Raum bewegen. Ehrlich bleiben muss man beim Tiefbass. 45 Hertz sind für ein Paneel dieser Größe respektabel, ersetzen aber kein eigenes Bassmodul. Für Filmton mit Druck ergänzen Sie ein Subwoofer-Paneel, das genauso spurlos in der Wand verschwindet.

Was der Einbau von Ihrer Planung verlangt

Ein unsichtbarer Lautsprecher ist eine Entscheidung, die früh fällt. Der LR116 gehört in den Rohbau, nicht in die Einrichtungsphase: Er wird gesetzt, bevor verputzt wird, und die Lautsprecherleitung muss zu diesem Zeitpunkt bereits liegen. Das bedeutet, dass die Position vorher endgültig feststehen sollte. Wo später das Sofa steht, wo die Kücheninsel endet, wo der Spiegelschrank hängt – all das entscheidet mit, wo das Paneel sinnvoll sitzt. Eine Korrektur nach dem Verputzen hieße, die Wand wieder zu öffnen. Deshalb lohnt es sich, den Lautsprecher gemeinsam mit Elektroplanung und Möblierung durchzugehen, statt ihn nachträglich einzuschieben. Der Rahmen mit selbstklebender Kante hilft dem Trockenbauer beim sauberen Anschluss an die Fläche, und die Rückkammer ist bereits Teil des Geräts, sodass kein zusätzliches Gehäuse gebaut werden muss. Auf der Verstärkerseite sind acht Ohm und mindestens 50 Watt je Kanal die vernünftige Grundlage. Wer diese Punkte früh klärt, bekommt am Ende genau das, weswegen man sich für ein solches System entscheidet: einen Raum, der klingt, und eine Wand, der man nichts ansieht. Danach gibt es nichts mehr zu reinigen, zu justieren oder abzudecken.