Sonance IS15W – Tiefton, der im Brustkorb ankommt und nirgends auffällt
Der Sonance IS15W ist der größte unsichtbare Tieftöner der Reihe und für Räume gedacht, in denen der Bass wirklich tragen soll, ohne dass irgendwo ein Gehäuse steht. Ein 15-Zoll-Chassis arbeitet auf eine großflächige, akustisch entkoppelte Schallwand, deren Oberfläche an Trockenbau erinnert und nach dem Einbau überputzt, tapeziert oder gestrichen wird. Danach ist von der Bassquelle nichts mehr zu erkennen. Er reicht weit genug hinunter, dass ein Filmdonner im Raum tatsächlich Gewicht bekommt, und er setzt die zugeführte Leistung so wirkungsvoll um, dass der Verstärker dafür nicht überdimensioniert sein muss. Die Baueinheit misst rund 818 mal 818 Millimeter bei etwa 98 Millimetern Gesamttiefe, die sich aus einer flachen Frontlage und einem hinteren Aufbau zusammensetzt. Angesteuert wird er wie ein Subwoofer. Unter den unsichtbaren Tieftönern der Reihe ist er der größte und belastbarste. Gedacht ist er für große Wohnräume, für Heimkinos und für repräsentative Objekte ohne sichtbare Technik.
Tiefton, der ankommt und trotzdem nirgends auffällt
Wenn ein großer Raum im Bass wirklich tragen soll, hilft am Ende nur Fläche. Genau darauf ist der Sonance IS15W ausgelegt: Ein Fünfzehnzöller arbeitet auf eine sehr große, akustisch entkoppelte Schallwand, deren Oberfläche an gewöhnlichen Trockenbau erinnert. Nach dem Einbau wird sie überputzt, tapeziert oder einfach mitgestrichen, und danach unterscheidet sich diese Stelle in nichts von der übrigen Wand. Trotzdem entsteht dort ein Bass, den man nicht nur hört, sondern im Brustkorb spürt. Das ist die Größenordnung, in der sonst ein voluminöses Gehäuse im Raum stünde. Innerhalb der unsichtbaren Reihe ist dieses Modell die Spitze im Tiefton, mit mehr als der doppelten Membranfläche des großen Vollbereichsmodells. Für seine Umsetzung wurde es 2021 mit dem CEDIA Award und dem CE Pro Best Product Award ausgezeichnet. Gedacht ist es für große Wohnräume, für Heimkinos und für repräsentative Objekte, in denen Anspruch an den Klang und Anspruch an die Gestaltung gleich hoch sind. Wer einen so ausgestatteten Raum zum ersten Mal hört, sucht das Gehäuse erfahrungsgemäß erst einmal mit den Augen, bevor er glaubt, dass wirklich keines im Zimmer steht.
Eine Fläche von 818 Millimetern wird zur Bassmembran
Die technischen Daten erklären recht gut, warum dieses Modell anders wirkt als kleinere Woofer. Es überträgt von 30 bis 250 Hertz und hält dabei enge drei Dezibel Toleranz ein, verträgt 250 Watt und erreicht 93 Dezibel Wirkungsgrad an 6 Ohm. Der Wirkungsgrad ist dabei die eigentlich interessante Zahl: Er beschreibt, wie viel Schall aus einer gegebenen Leistung entsteht, und ein hoher Wert bedeutet, dass der Verstärker nicht an seine Grenze muss, damit es tief und kräftig klingt. Möglich wird das durch die Fläche. Die Baueinheit misst rund 818 mal 818 Millimeter, also fast einen Quadratmeter, und diese Fläche bewegt sich nur wenig, dafür auf ganzer Breite. Genau das hört man als sauberen, konturierten Bass ohne Dröhnen. Eine Reflexöffnung gibt es nicht, also auch kein Strömungsgeräusch. Die Gesamttiefe liegt bei etwa 98 Millimetern, aufgeteilt in eine flache Frontlage von rund zwölf Millimetern und einen hinteren Aufbau von etwa 86 Millimetern. Der Einbau ist für Gipskartonwände vorgesehen. Für die Wahl des Verstärkers ist der hohe Wirkungsgrad eine gute Nachricht, weil Reserve übrig bleibt, statt bereits bei mittlerer Lautstärke aufgebraucht zu sein.
Warum dieser Woofer schon in der Wandplanung auftaucht
Ein Bauteil von fast einem Quadratmeter plant man nicht nebenbei, und das ist die wichtigste praktische Auskunft zu diesem Modell. Sie brauchen ein zusammenhängendes, freies Wandfeld, in dem weder Steckdosen noch Riegel, Schächte oder Türstürze im Weg sind. Dieses Feld muss im Ständerwerk vorgesehen werden, bevor der Trockenbau geschlossen wird. Danach folgen Verkabelung, Verputzen und Anstrich, und ab diesem Moment ist die Position unveränderlich. Anders als bei einem freistehenden Subwoofer können Sie den Bass später nicht durch Verschieben optimieren. Sie legen Ort und Ausrichtung vorher fest, ausgehend von Ihrem Hörplatz und vom Zuschnitt des Raumes. Deshalb gehören Trockenbauer, Elektriker und Maler früh an denselben Tisch, und dieselbe Sorgfalt gilt für die Oberfläche: Eine gleichmäßige, nicht zu dicke Schicht erhält die Beweglichkeit der Fläche, eine sehr harte oder schwere Auflage nimmt sie ihr. Wer diese Punkte klärt, bevor gebaut wird, bekommt ein Ergebnis ohne Nacharbeit. Wer sie übergeht, öffnet später eine fertige Wand. Erfahrene Errichter halten die endgültige Lage deshalb schriftlich fest und stimmen sie mit dem Hörplatz ab, bevor der Trockenbau überhaupt beginnt.
Was der größte unsichtbare Woofer möglich macht
Wo lohnt sich dieser Aufwand wirklich? Immer dann, wenn ein Raum groß ist, wenn Filme und Musik körperlich wirken sollen und wenn gleichzeitig feststeht, dass kein Gerät sichtbar sein darf. In offenen Wohnbereichen mit hohem Volumen, in dedizierten Heimkinos, in Galerien, in Objekten mit strengen gestalterischen Vorgaben. Und in Räumen, deren Substanz keine Standlautsprecher verträgt. Dort ersetzt dieses Modell einen großen Subwoofer, ohne dessen Nachteile mitzubringen. Was Sie im Gegenzug akzeptieren müssen, ist die Festlegung vor dem Verputzen und der Umstand, dass eine so große Fläche nicht in jede Wand passt. In kleineren Räumen ist der kompaktere Tieftöner der Reihe die vernünftigere Wahl. Und dort, wo Stellfläche vorhanden ist und Optik keine Rolle spielt, kommt man mit einem klassischen Subwoofer einfacher ans Ziel. Sobald aber Unsichtbarkeit die Bedingung ist, endet die Reihe der Alternativen sehr schnell, und dieses Modell steht an ihrem oberen Ende. Wer sich dafür entscheidet, sollte den Einbau als Teil des Bauvorhabens begreifen und nicht als Zubehör, das man am Ende noch dazunimmt. Dafür bekommt er einen Raum, in dem der Bass ohne jede sichtbare Spur entsteht und in dem die Einrichtung keine Rücksicht mehr auf ein Gehäuse nehmen muss.
Technische Daten IS15W
| Bauart | Unsichtbarer 15"-Subwoofer/Woofer zum Überputzen (Invisible Series) |
|---|---|
| Treiber | Air-Pulse-Membran 3819 cm² (592 in²), 15" (381 mm) Carbonfaser-Tieftöner |
| Hochtöner | — |
| Frequenzgang | 30 Hz – 250 Hz (±3 dB) |
| Belastbarkeit | 250 W |
| Impedanz | 6 Ω nominal |
| Wirkungsgrad | 93 dB (2,83 V / 1 m) |
| Ausschnitt | Baueinheit ca. 818 × 818 mm |
| Einbautiefe | ca. 98 mm (ca. 12 mm + 86 mm) |
| Abmessungen | 817,88 x 817,88 x 98,04 mm (B x H x T) |
| Gewicht | 32,8 kg je Stück (Versandgewicht) |
| Gitter und Oberfläche | kein Gitter – wird überputzt und überstrichen (trockenbauähnliche Oberfläche) |
| Besonderheiten | größter Woofer der Serie, mehr als doppelte Membranfläche des IS10; CEDIA Award & CE Pro Best Product Award 2021; an Subwoofer-Verstärker |