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Unsichtbare Lautsprecher nach Bauart

Ob ein Paneel in der Wohnzimmerwand, ein Stereo-Paneel im Flur, viele Lautsprecher an einer Leitung im Hotel oder ein Subwoofer unter dem Putz: Hier finden Sie jeden unsichtbaren Lautsprecher sortiert nach seiner Bauart, dazu die passenden Einbaugehäuse. Wer noch am Anfang steht, beginnt mit dem Ratgeber zur Planung.

So funktionieren unsichtbare Lautsprecher

Unsichtbare Lautsprecher sind flache Paneele, die vor dem Verputzen in Wand oder Decke eingebaut werden. Danach werden sie überspachtelt und wie die übrige Wand gestrichen oder tapeziert. Bei einigen Modellen sind auch Textil oder ein geeigneter Strukturputz möglich. Ein Gitter gibt es nicht. Die Membran schwingt hinter der dünnen Spachtelschicht, und die Musik kommt direkt aus der Wand. Wer Lautsprecher unsichtbar einbauen lässt, sieht nach dem Anstrich also nichts mehr davon. Die Hersteller nennen einen Abstrahlwinkel von rund 170 Grad, in der Waagerechten wie in der Senkrechten. Deshalb klingt es im ganzen Raum gleichmäßig und nicht nur an einem Platz gut. Die Einbautiefe liegt je nach Modell zwischen rund 68 und 83 Millimetern. Damit reichen eine normale Ständerwand im Trockenbau oder eine abgehängte Decke aus. In Beton und Mauerwerk sorgt ein Einbaugehäuse für den nötigen Platz.

Welche Bauart wofür passt

Die Übersicht ist nach Bauart sortiert. Die Lautsprecher für Wand und Decke sind der Normalfall: Vollbereichsmodelle mit 6,5, 8 und 10 Zoll für Wohnzimmer, Küche, Flur und Schlafzimmer. Unsichtbare Subwoofer ergänzen den Bass, etwa für Filmton oder in großen Räumen. Stereo aus einem Paneel ist die Lösung, wenn im Raum nur Platz für einen Lautsprecher ist, zum Beispiel im Bad oder im Flur. Das Modell mit Bandpass-Bass ist für Räume gedacht, in denen bewusst Musik gehört wird, und besteht aus zwei Paneelen je Seite. Die Modelle für 70/100-Volt-Anlagen gehören in Hotel, Praxis und Laden, wo viele Lautsprecher an einer Leitung hängen. Einbaugehäuse geben den Lautsprechern ein festes Volumen und halten den Schall vom Nebenraum fern. Im Bereich Zubehör finden Sie das Messgerät, mit dem sich die Dicke der Spachtelschicht prüfen lässt.

Vom Rohbau bis zur fertigen Wand

Beim Einbau gibt es eine feste Reihenfolge, und darin liegt der größte Unterschied zu anderen Lautsprechern. Zuerst werden die Plätze festgelegt. Dann kommen Kabel und, falls vorgesehen, Gehäuse in die offene Wand. Danach wird der Lautsprecher eingesetzt und angeschlossen, erst dann wird gespachtelt, geschliffen und gestrichen. Nach dem Anstrich ist die Stelle geschlossen. Wer dann noch etwas ändern will, muss die Wand öffnen und neu streichen. Die Entscheidung gehört deshalb in die Bauphase und nicht erst in die Einrichtung. Für Sie bedeutet das vor allem: früh klären, in welchen Räumen Musik laufen soll und wo Sie meistens sitzen. Alles Weitere übernimmt der Fachhändler, der die Anlage plant, sich mit Trockenbau und Elektro abstimmt und die Lautsprecher einbaut. Einen Fachhändler in Ihrer Nähe nennt Ihnen die Bezugsquellenanfrage. Wie der Einbau genau abläuft, zeigt die Einbauanleitung, die Planung von Anfang an beschreibt der Ratgeber.

Stereo aus einem Paneel

Stereo aus einem Paneel: beide Kanäle in einer Fläche, wo im Raum nur eine Einbaustelle frei ist.

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Für 70/100-Volt-Anlagen

Unsichtbare Lautsprecher für 70- und 100-Volt-Anlagen: viele Räume an einer Leitung, für Hotel, Praxis und Laden.

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Zubehör

Weiteres Zubehör

Zubehör für den Einbau unsichtbarer Lautsprecher: Messtechnik für die Dicke der Spachtelschicht über der Membran.

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