IS10-2W
Unsichtbarer In-Wall-Subwoofer (Doppel-10")
KIUnsichtbare Subwoofer als Paneel in Wand oder Decke: Bass aus der Wand, passiv an einer Endstufe mit Tiefpass.
Ein Subwoofer ist im Wohnzimmer oft schwer unterzubringen: Er ist groß, meist dunkel und steht im Weg. Unsichtbare Subwoofer werden dagegen in Wand oder Decke eingebaut, überspachtelt und gestrichen. Danach ist von ihnen genauso wenig zu sehen wie von den übrigen unsichtbaren Lautsprechern. Der Bass kommt aus der Wand, und zwar über eine große Membranfläche, die schon mit wenig Hub viel Luft bewegt. Das bringt zwei Vorteile: Filmton bekommt mehr Druck, und Musik klingt voller als mit kleinen Lautsprechern allein. Sinnvoll ist ein unsichtbarer Subwoofer überall dort, wo die Vollbereichslautsprecher nicht mehr ausreichen. Das gilt für das Wohnraumkino, den großen offenen Wohnbereich und für Musik, die auch leise voll klingen soll. Anders als ein normaler Aktivsubwoofer hat er keinen eingebauten Verstärker. Er braucht eine Endstufe mit Tiefpassfilter, die im Technikschrank steht. Wer Lautsprecher unsichtbar einbauen lässt, denkt oft erst zum Schluss an den Bass. Besser ist es, ihn von Anfang an einzuplanen, denn auch der Subwoofer braucht eine offene Wand.
Unsichtbarer In-Wall-Subwoofer (Doppel-10")
Unsichtbarer Bass-Woofer (Basserweiterung)
Unsichtbarer 15"-Subwoofer/Woofer zum Überputzen (Invisible Series)
Unsichtbarer Dual-8" Subwoofer (2 überstreichbare Paneele), Wand/Decke
Unsichtbarer Quad-8" Subwoofer (2 überstreichbare Paneele à 2 Woofer), Wand/Decke
Fünf Modelle stehen zur Wahl, und sie unterscheiden sich in Größe und Tiefgang. Der Sonance IS10W hat einen 10-Zoll-Tieftöner im Rahmenmaß des IS8. Er gibt 35 bis 250 Hertz wieder und verträgt 200 Watt. Der IS10-2W hat zwei 10-Zoll-Tieftöner in einem langen Rahmen und beginnt bei 32 Hertz. Der IS15W ist der größte: ein 15-Zoll-Tieftöner mit 3 819 Quadratzentimetern Membranfläche. Er beginnt bei 30 Hertz und ist mit 93 Dezibel Wirkungsgrad deutlich lauter als die kleineren Modelle. Stealth Acoustics verteilt den Bass dagegen auf zwei Paneele. Der LR24W hat je Paneel einen 8-Zoll-Tieftöner und arbeitet von 30 bis 150 Hertz. Der LR30W hat je Paneel zwei 8-Zoll-Tieftöner und arbeitet von 20 bis 160 Hertz. Zwei Paneele haben den Vorteil, dass sich der Bass besser im Raum verteilt und jedes einzelne weniger leisten muss. Für die Planung zählen auch die Maße: 409 mal 613 Millimeter beim IS10W, 818 mal 818 beim IS15W und 409 mal 1 087 beim IS10-2W. Die Paneele von Stealth Acoustics messen 606 beziehungsweise 759 mal 403 Millimeter. Welches Modell passt, hängt vor allem von der Raumgröße ab. In normalen Wohnräumen genügt meist der IS10W oder das kleinere Paar von Stealth Acoustics. In großen Räumen und im Wohnraumkino lohnen IS15W, IS10-2W oder LR30W.
Alle unsichtbaren Subwoofer sind passiv, der Tiefpassfilter sitzt deshalb im Verstärker. Für die Modelle von Stealth Acoustics ist die SA255 vorgesehen. Diese Mono-Endstufe liefert 250 Watt an 8 Ohm und 350 Watt an 4 Ohm, die ganze Leistung geht auf einen Kanal. Ein Subsonic-Filter schneidet sehr tiefe Frequenzen ab, die man nicht hört, die die Membran aber unnötig bewegen. Die Einschaltautomatik schaltet den Verstärker ein, sobald ein Signal anliegt. Beim LR30W empfiehlt der Hersteller einen Tiefpass bei 50 Hertz mit 18 Dezibel pro Oktave. Die Impedanz lässt sich dort per Steckbrücke zwischen 4 und 16 Ohm je Paneel einstellen. Für den IS10W und den IS15W schreibt Sonance eine eigene DSP-Endstufe vor, deren Leistung zur Belastbarkeit passt: 200 Watt beim IS10W, 250 Watt beim IS15W. Planen Sie den Verstärker von Anfang an mit ein, am besten mit einem festen Platz im Technikschrank. Nach dem Verputzen lässt sich nur noch dort etwas einstellen. Auch die Einbautiefe ist unterschiedlich: rund 68 Millimeter beim IS10W, 86 beim IS10-2W, 98 beim IS15W und 83 bei den Modellen von Stealth Acoustics. Diese Maße gehören in die Wandplanung, bevor die Platten montiert werden.
Im Wohnraum genügt meist ein Subwoofer oder ein Paar je Raum. In langen oder verwinkelten Räumen helfen zwei getrennte Stellen, weil sich der Bass dort ungleichmäßig verteilt. Da man tiefe Töne kaum orten kann, muss der Subwoofer nicht neben dem Fernseher sitzen. Er kann in einer Seitenwand, hinter dem Sofa oder in der Decke eingebaut werden. Wenn die Wände voll sind, ist das oft der einzige freie Platz. Nah an einer Raumecke wird der Bass kräftiger, weiter in der Wandmitte gleichmäßiger. Wichtig ist der Wandaufbau: Hinter dem Subwoofer darf kein offener Hohlraum zum Nebenraum liegen, sonst ist der Bass dort zu hören. Deshalb gehört zu jedem unsichtbaren Subwoofer die Frage nach einem Einbaugehäuse. Bei bewohnten Nebenräumen kommt die Frage nach einem Schalldämmgehäuse dazu. Wie sich der Bass insgesamt planen lässt, beschreibt der Ratgeber Unsichtbare Subwoofer. Beim Einbau in die Decke muss die Abhängung das Gewicht tragen: 6,3 Kilogramm je Paneel beim LR24W, 11,8 beim LR30W und rund 17 Kilogramm beim IS10-2W.