DISC System
Messsystem für die Putzstärke über unsichtbaren Lautsprechern (Zubehör, Invisible Series)
KILautsprecher, die in der Fläche aufgehen, werden meist dann zum Thema, wenn ohnehin gebaut wird. Das ist kein Zufall, sondern der praktische Kern der Sache: Die Modelle der Invisible Series werden in Wand oder Decke gesetzt und anschließend in die Oberfläche eingearbeitet. Dieser Schritt fällt mit den Arbeiten zusammen, die bei einer Renovierung sowieso anstehen. Wer eine Wohnung umbaut, hat also genau ein Zeitfenster, in dem der Aufwand klein bleibt. Danach wird es mühsam, weil die Fläche wieder geöffnet und neu hergestellt werden müsste. Deshalb lohnt der Blick auf die Reihe früh, möglichst dann, wenn Elektro- und Trockenbauarbeiten geplant werden und noch niemand die Wände geschlossen hat. Praktisch heißt das: Leitung legen, Position festlegen, Modell auswählen. Weil die Vollbereichsmodelle mit rund 68 Millimetern flach bauen, passen sie in übliche Ständerwände und in viele Deckenkonstruktionen, ohne dass am Aufbau etwas geändert werden muss. Für Sie bedeutet das, dass diese Entscheidung eher eine Frage der Bauplanung als des Geschmacks ist. Und sie lässt sich schwer nachholen, wenn die Räume erst einmal fertig sind und wieder bewohnt werden. Wer ohnehin neu baut, hat den einfachsten Weg vor sich.
Messsystem für die Putzstärke über unsichtbaren Lautsprechern (Zubehör, Invisible Series)
Schalldämmgehäuse für unsichtbare Lautsprecher (Sound Isolating Enclosure)
Schalldämmgehäuse für unsichtbare Lautsprecher (Sound Isolating Enclosure)
Schalldämmgehäuse für unsichtbare Lautsprecher (Sound Isolating Enclosure)
Unsichtbarer Einbaulautsprecher (In-Wall/In-Ceiling)
Unsichtbarer Einbaulautsprecher, 70/100 V
Unsichtbarer Einbaulautsprecher (In-Wall/In-Ceiling)
Unsichtbarer Einbaulautsprecher, 70/100 V
Unsichtbarer Einbaulautsprecher (Spitzenmodell)
Unsichtbarer In-Wall-Subwoofer (Doppel-10")
Unsichtbarer Bass-Woofer (Basserweiterung)
Unsichtbarer 15"-Subwoofer/Woofer zum Überputzen (Invisible Series)
Steht der Zeitpunkt fest, geht es um die Größe. Die Reihe staffelt sich über drei Vollbereichsmodelle, und die Wahl richtet sich schlicht nach Raumvolumen und Anspruch. Der IS6 mit 6,5-Zoll-Carbonfaser-Woofer ist die kompakte Lösung für kleinere Räume und für Positionen, an denen Musik begleitend läuft; er verträgt 100 Watt und bleibt dabei unaufdringlich. Der IS8 mit acht Zoll ist der Allrounder für normale Wohnräume: mehr Fläche, mehr Grundton und mehr Reserve, wenn es einmal lauter werden soll. In den meisten Projekten ist er die richtige Antwort. Der IS10 als Spitzenmodell arbeitet mit einem 10-Zoll-Woofer auf großer Fläche, verträgt 200 Watt und reicht bis 35 Hertz hinab. In vielen Räumen kommt er dadurch ohne separaten Subwoofer aus, was Platz und Verkabelung spart. Sollen sehr viele Lautsprecher über eine gemeinsame Leitung laufen, etwa in einem größeren Gebäude mit zahlreichen Zonen, bieten IS6T und IS8T dieselben Chassis mit eingebautem 70/100-Volt-Übertrager. Für die Auswahl gilt derselbe Grundsatz wie sonst auch: Lieber das größere Modell wählen und es entspannt betreiben, als das kleinere dauerhaft an seine Grenze zu bringen. Der Aufwand beim Einbau bleibt in allen drei Fällen praktisch derselbe.
Der Punkt, an dem viele Anlagen kippen, ist der Bass. Eine Fläche, die selbst schwingt, kann erstaunlich weit hinunterreichen, aber irgendwann fehlt schlicht Volumen. Genau dafür führt die Reihe eigene Tieftöner, die nach demselben Prinzip in der Fläche aufgehen wie die Vollbereichsmodelle. Der IS10W ist ein reiner Bass-Woofer mit 10-Zoll-Carbonfaser-Membran, der ein vorhandenes Modell ergänzt und an einem Subwoofer-Verstärker läuft. Er ist die richtige Antwort, wenn Musik sonst stimmt, aber das Fundament fehlt. Der IS10-2W arbeitet mit zwei 10-Zoll-Woofern auf großer Fläche und verteilt den Bass gleichmäßig über den Raum, statt ihn zu bündeln. Das ist die Lösung für Filmabende und für große, offene Räume, in denen ein einzelner Woofer nicht mehr trägt. Darüber steht der IS15W mit 15-Zoll-Tieftöner, dessen schwingende Fläche doppelt so groß ist wie die des IS10; er ist der größte Woofer der Reihe. Alle drei brauchen einen eigenen Verstärker für die tiefen Töne und hängen nicht am selben Kanal wie die Vollbereichsmodelle. Planen Sie den Platz für diesen Verstärker deshalb gleich mit ein, sonst steht später ein Gerät da, für das kein Stellplatz vorgesehen wurde. Auch die Position der Woofer sollte früh feststehen.
So überzeugend das Ergebnis ist, die Reihe stellt Bedingungen, und wer sie übergeht, wird enttäuscht. Der Klang entsteht erst im Zusammenspiel mit der Oberfläche, die auf den Lautsprecher kommt; eine zu dicke, zu harte oder ungleichmäßig aufgetragene Schicht verändert das Ergebnis hörbar. Es braucht also einen Handwerker, der weiß, was er tut, und der sich an die Vorgaben des Herstellers hält. Auch die Erwartung an die Ortung sollte realistisch bleiben. Eine schwingende Fläche zeichnet weniger scharf als ein herkömmlicher Lautsprecher. Für begleitende Musik, für Räume mit wechselnden Sitzplätzen und für eine ruhige Gestaltung ist das genau richtig. Für kritisches Musikhören auf einem festen Platz gibt es präzisere Wege. Wenn eine völlig glatte Fläche nicht zwingend ist, liefert ein normaler Einbaulautsprecher mit überstreichbarem Gitter bei ähnlichem Aufwand mehr Präzision. Und wo überhaupt nichts geöffnet werden darf, bleibt nur die sichtbare Aufbaulösung. Die Invisible Series ist dann die richtige Wahl, wenn die ungestörte Fläche das eigentliche Ziel ist, und nicht der letzte Prozentpunkt an Auflösung. Klären Sie diese Punkte am besten vor der Bestellung und nicht danach.