Blaze PowerZone Connect 1002
2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
Für ein Wohnzimmer ist diese Reihe zu groß, und das ist keine Schwäche, sondern ihr Zweck. Gedacht ist sie für Flächen, bei denen 60 oder 125 Watt je Lautsprecher nicht genügen. Dazu zählen ein großer Saal, eine Halle, eine Terrasse, eine Fassade oder ein Subwoofer, der tief und laut spielen soll. Die Systemleistung reicht von 1.000 bis 6.000 Watt, verteilt auf zwei, vier oder acht Kanäle. Jedes Modell belegt zwei Höheneinheiten in voller Rack-Breite, also 440 Millimeter breit und 89 Millimeter hoch. Technisch sind alle neun gleich aufgebaut: Class-D mit einer Endstufe von Pascal, Übertragung von 20 Hertz bis 20 Kilohertz und ein Rauschabstand über 108 Dezibel. Zwei Dinge unterscheiden sie von kleineren Verstärkern. Sie arbeiten auch an 2 Ohm, vertragen also mehrere Lautsprecher an einem Ausgang. Und sie lassen sich brücken: Zwei Ausgänge werden zu einem, der dann 1.000 oder 1.500 Watt liefert. Der dritte Unterschied ist weniger sichtbar und im Betrieb der wichtigste: Diese Verstärker haben Reserve. Ein Verstärker, der bei lauter Musik an seiner Grenze arbeitet, klingt hart und erzeugt Verzerrungen; einer mit Reserve bleibt sauber. Genau dafür ist die Leistungsangabe da und nicht für Lautstärke um ihrer selbst willen.
2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker mit Audinate Dante, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker mit Audinate Dante, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
8-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
8-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
8-Kanal DSP-Installationsverstärker mit Audinate Dante, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 2U Serie
Die Wahl beginnt bei der Zahl der Zonen und endet bei der Leistung. Zweikanalig gibt es zwei Stufen: 250 oder 400 Watt je Ausgang an 8 Ohm, 500 oder 750 Watt an 4 Ohm. Vierkanalig dieselben Werte je Ausgang, bei 2.000 oder 3.000 Watt in der Summe. Achtkanalig ebenso, mit 4.000 oder 6.000 Watt in der Summe. Zum Vergleich: Ein großer Einbaulautsprecher verträgt selten mehr als 200 Watt, ein Subwoofer für einen Saal dagegen gut 1.000. Genau dafür ist der Brückenbetrieb gedacht. Rechnen Sie also nicht die Summe, sondern den Bedarf der stärksten Zone, und prüfen Sie danach, ob ein Modell dafür einen Ausgang hat. Für die Wahl zwischen 8, 4 und 2 Ohm ist Ihr Installateur zuständig, denn sie hängt davon ab, wie viele Lautsprecher an einer Leitung liegen. Sagen Sie ihm, welche Flächen zusammen eine Zone bilden sollen. Und noch eine Zahl lohnt den Blick: Der Rauschabstand liegt über 108 Dezibel. Praktisch heißt das, dass in einer Pause nichts zu hören ist, auch nicht in einem leisen Saal, in dem ein Zischen sonst auffallen würde. Bei großen Endstufen ist das keine Selbstverständlichkeit. Lassen Sie sich diesen Wert im Angebot nennen. Dann ist die Wahl entschieden. Mehr braucht es nicht.
Drei Dinge gehören zum Betrieb dazu, und alle drei kosten Platz oder Strom. Das erste ist der Anschluss. Die Leistungsaufnahme beträgt 350 Watt bei den beiden kleinen Modellen, 700 Watt bei den vier mittleren und 1.400 Watt bei den drei großen. Bei 1.400 Watt reicht eine gewöhnliche Steckdose in einer Verteilung mit mehreren Geräten nicht mehr aus; das gehört zum Elektriker und in die Planung. Das zweite ist Luft. Diese Verstärker geben Wärme ab, und der Hersteller nennt eine Betriebstemperatur von 0 bis 40 Grad Celsius, gemessen an der Luft am Gerät. Ein geschlossener Schrank ohne Lüftung erreicht im Sommer mehr. Das dritte ist Platz in der Tiefe: 320 Millimeter bei den sechs kleineren Modellen, 415 Millimeter bei den drei größten. Dazu kommt Raum für die Kabel hinter dem Gerät. Die Gewichte von 5,9 bis 11,6 Kilogramm verlangen ein Rack mit Auflage und nicht nur eine Frontverschraubung. Diese drei Dinge gehören deshalb in das Gespräch mit dem Installateur, bevor das Rack gekauft wird. Ein Schrank, der zu flach, zu dicht oder zu schwach angeschlossen ist, führt im Sommer zu Abschaltungen, und die sind dann nicht die Schuld des Verstärkers. Fragen Sie nach Zu- und Abluft. Lassen Sie sich das Ergebnis schriftlich geben.
Zwei Fragen entscheiden mehr als die Wattzahl. Die erste ist die Spannung an langen Leitungen. An 100 Volt liefern die stärkeren Modelle 1.500 Watt je Paar, an 70 Volt nur 1.200 Watt. Wenn in Ihrem Gebäude eine Anlage mit 70 Volt vorhanden ist, fällt die Leistung also geringer aus als im Datenblatt zuerst steht. Lassen Sie prüfen, welche Spannung tatsächlich liegt. Die zweite ist die Übertragung über das Netzwerk: Nur drei der neun Modelle tragen eine Dante-Schnittstelle, nämlich das 2004D, das 3004D und das 6008D. Für 1002, 1502 und 4008 nennt der Hersteller keine solche Ausführung, und nachrüsten lässt sie sich nicht. Eingerichtet wird jedes Modell über eine Web-App im Gerät selbst, erreichbar über das Netzwerk oder über einen eigenen WLAN-Zugangspunkt. Lassen Sie sich die fertige Einstellung als Datei geben. Die Leistungsaufnahme nennt er mit 350 bis 1.400 Watt je Modell. Fragen Sie zuletzt nach dem Limiter. Der Hersteller führt ihn ab dem 1502 auf, beim 1002 steht er nicht in der Liste. Bei großen Lautsprechern ist er der Schutz, der einen Fehler abfängt, bevor er teuer wird. Diese Auskunft gehört schriftlich in das Angebot.